Viele Pilzarten sind durch die Bedrohung ihrer Biotope rückläufig.
Vor allem der Erhalt von Feuchtgebieten, Magerwiesen und Altbaumbeständen
erscheint zum Schutz der Mykoflora wünschenswert.
Andere Ursachen die zur Einstufung einer Art als „Rarität“ führen können:
- Der Pilz hat eine sehr kurze Fruktifikationsphase und wird deshalb selten aufgefunden.
- Der Pilz ist sehr unscheinbar und wird deshalb häufig übersehen.
-
Die Pilzart ist schwer bestimmbar und wird daher selten erfasst.
Auch eine Kombination dieser Gründe kann eine Rolle spielen.
Als Raritäten werden auch Pilzarten bezeichnet, die von Natur aus selten vorkommen.
Gefährdet sind sie durch diverse, manchmal unvorhersehbare Veränderungen ihrer Lebensräume.
In dieser Rubrik befinden sich keine Speisepilze.

Laubholzporling (Ischnoderma resinosum), Verbreitungsschwerpunkt Niedersachsen.
Der bundesweit seltene Porling besiedelt hauptsächlich liegende Altholzstämme der Rotbuche.

